Geräuschempfindlichkeit (Hyperakusis): Mehr Alarm als gutes Gehör.
Hyperakusis: Wenn Geräusche plötzlich wehtun.
Das Klirren von Geschirr, das Piepsen an der Supermarktkasse, eine helle Kinderstimme – Dinge, die früher niemanden gestört hätten, tun plötzlich weh.
Viele Betroffene denken zunächst: Ich habe besonders gute Ohren. Ich höre einfach alles sehr intensiv. Aber das ist eine Illusion und eine, die die eigentliche Ursache verdeckt.
Hyperakusis ist kein gutes Gehör.
Es ist das Gegenteil.
Was Deine Hörzellen Dir wirklich sagen wollen.
Ein gesundes, hellhöriges Ohr ist empfindlich – aber es reagiert nicht mit Schmerz auf normale Alltagslautstärke. Hyperakusis entsteht, wenn Hörzellen so erschöpft sind, dass sie ihren Besitzer aktiv dazu bringen wollen, Lautstärke zu vermeiden. Das ist biologisch sinnvoll: Da das Innenohr jedem Schall passiv ausgeliefert ist und nicht selbst entscheiden kann, welche Geräusche es verarbeiten will, ist Schmerz die einzige Möglichkeit der Hörzellen, ihren Erschöpfungszustand zu kommunizieren.
Mit anderen Worten: Hyperakusis ist kein Übermaß an Empfindlichkeit – es ist ein Notsignal.
Interessant dabei: Die meisten Erwachsenen haben bereits unbewusst einen Teil ihrer ursprünglichen Hörempfindlichkeit verloren. Kinder halten sich instinktiv die Ohren zu, wenn ein Intercityzug mit quietschenden Bremsen einfährt. Erwachsene verziehen höchstens das Gesicht. Das liegt nicht daran, dass der Lärm harmloser ist – sondern daran, dass das erwachsene Ohr durch jahrelanges Alltagslärm-Exposition bereits in einer Art "abgestumpfter Normalhörigkeit" angekommen ist.
Hyperakusis tritt erst auf, wenn die Erschöpfung noch weiter fortschreitet, also wenn das Warnsystem der Hörzellen anspringt.
Was Hyperakusis verschlimmert.
Lasertherapie: Individuell statt pauschal
Dahinter steckt ein einfaches biologisches Prinzip: Sind die Bedingungen optimal – werden also krankmachende Faktoren wie Dauerlärm, gestörte Durchblutung oder psychische Dauerbelastung reduziert –, kann Dein Organismus die frei werdende Energie für genau das nutzen, wofür er sie eigentlich braucht: Regeneration.
Meine Arbeit als Lasertherapeutin setzt genau dort an: Ziel ist es, die Durchblutung im Innenohr und die natürliche Regenerationsfähigkeit der Hörzellen gezielt zu unterstützen. Aus meiner eigenen und praktischen Erfahrung spielen Wellenlänge, Dosierung und die genaue Anwendung eine große Rolle dabei, wie sich die Behandlung anfühlt und wirkt – ein pauschales Heilversprechen kann ich natürlich nicht geben, da jede Hyperakusis anders ist und jeder Mensch unterschiedlich auf die Therapie reagiert.
Im Erstgespräch mit eingehender Untersuchung schaue ich mir Deine individuelle Situation an und bespreche offen mit Dir, ob und wie diese Methode für Dich infrage kommt.
Mehr über meinen persönlichen Weg als Patientin und Therapeutin erfährst Du auf meiner Über-mich-Seite.
Häufige Fragen zu Hyperakusis
Nein – das ist einer der häufigsten Irrtümer. Gutes, hellhöriges Gehör ist präzise und empfindlich, aber nicht schmerzhaft. Hyperakusis ist Schmerz als Notsignal erschöpfter Hörzellen, nicht Empfindlichkeit als Zeichen von Qualität.
In akuten Fällen – wenn die Überforderung noch nicht lange besteht – ja. Voraussetzung ist konsequenter Schutz vor weiterer Lärmbelastung über einen ausreichend langen Zeitraum. Mehrere Monate konsequenter Lärmschutz sind dabei realistischer als ein paar Tage.
Viele HNO-Ärzte raten bei Hyperakusis von Gehörschutz ab – aus der Sorge, das Ohr könnte dadurch noch empfindlicher werden. Biologisch ist das Gegenteil der Fall. Hyperakusis ist ein Notsignal erschöpfter Hörzellen – kein Zeichen von zu gutem Gehör, sondern von überfordertem. Wer sich ein Knie verletzt, nimmt instinktiv Schutz und nimmt nicht am nächsten Marathon teil. Beim Ohr ist es dasselbe: Gehörschutz gibt den erschöpften Zellen die Ruhe, die sie zur Erholung brauchen. Ziel ist dabei nicht vollständige Stille, sondern die Reduktion unnötiger Lärmbelastung im Alltag – damit das Notsignal abklingen kann, weil die Ursache beseitigt wird, nicht weil man sich daran gewöhnt.
Tinnitus ist ein Ton, der auch in Stille hörbar ist. Hyperakusis ist Schmerzhaftigkeit bei Geräuschen von außen. Beides kann gleichzeitig auftreten, hat aber einen unterschiedlichen Mechanismus – wenngleich beide dasselbe übergeordnete Signal senden: Die Hörzellen sind überfordert.
Sobald normale Alltagsgeräusche schmerzhaft werden oder sich Dein Sozial- und Berufsleben dadurch einschränkt. Hyperakusis, die länger als einige Wochen anhält, sollte abgeklärt werden.
Ja, nach meiner Erfahrung kann Lasertherapie genau dort ansetzen, wo Hyperakusis entsteht: an den erschöpften Hörzellen selbst. Ziel ist es, die Durchblutung im Innenohr zu fördern und die natürliche Regenerationsfähigkeit zu unterstützen, damit das Notsignal abklingen kann, weil die Ursache beseitigt wird – nicht weil man sich daran gewöhnt. Ein pauschales Heilversprechen kann ich nicht geben, da jede Hyperakusis anders ist.
Nimm unverbindlich Kontakt über die Website auf. Im kurzen, kostenlosen Infogespräch geht es noch nicht um eine Diagnose – die erfolgt erst später, im persönlichen Termin mit Anamnese und Untersuchung. Zunächst klären wir gemeinsam, ob mein Ansatz für Dich grundsätzlich infrage kommt.

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Herzlichst,
Bianca Beger-Marks
Heilpraktikerin und Mitglied im Lumomed Team
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